Bergedorfbis zurElbe
Ein Hamburger Leben in vier Stationen: Kindheit in Bergedorf, Krieg und Lazarett, Architektur — und vierzig Jahre an der Elbchaussee.
Kapitel 01 — 1917 bis 1936Bergedorf
Leo — eigentlich Hermann Werner Leopold — Sievers wird am 8. April 1917 in Bergedorf geboren.
Er ist das jüngste Kind von Johann Leopold Sievers, Ingenieur und Prokurist bei der Hamburgische Electricitäts-Werke AG, und der Ottilie Ludolphine Sievers; sein Bruder ist Otto Sievers. Von 1927 bis 1936 besucht er das Wilhelm-Gymnasium in Hamburg.
Kapitel 02 — 1938 bis 1945Krieg
Ab 1938 dient er in der Wehrmacht, zuletzt als Oberleutnant der Artillerie. 1942 wird er verwundet. Versorgt wird er zunächst in Riga, danach in Greiz; anschließend wird er in das Lazarett nach Glückstadt verlegt, aus dem er bald nach Ende des Krieges entlassen wird.
Kapitel 03 — 1946 bis 1954Architekt
Vom 3. Juni 1946 bis zum 31. März 1948 studiert Leo Sievers an der Bauschule der Stadt Hamburg, der Fachschule für Hochbau, Tiefbau und Vermessungswesen; er schließt als Ingenieur für Hochbau ab. Von 1948 bis 1954 arbeitet er als Architekt, unter anderem in Kaiserslautern und in Frankfurt am Main.
Schon in diesen Jahren beginnt er zu schreiben — der Weg zum Autor führt über das Feuilleton.
Kapitel 04 — 1969 bis 2009Elbchaussee
Von 1969 bis zu seinem Tod lebt er an der Elbchaussee. Am 22. September 2009 stirbt Leo Sievers in Hamburg.
